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Richtplanänderung:
Mithilfe der IUZ konnte 2009 die Vorlage für
die Änderung des Richtplanes von:
„Am Ufer des Zürichsees sind zudem die
öffentlich zugänglichen Flächen auszudehnen und durch Wege direkt am See zu
verbinden (vgl. Pt. 3.4.2.2c Regierungsratsvorschlag).“
in
"Die Ufer des Zürichsees sind auf dem
zürcherischen Abschnitt zu einem Drittel öffentlich zugänglich bzw. als
öffentliche Anlagen gestaltet. Es ist Aufgabe der nachgeordneten Planungen
von Regionen und Gemeinden, die Freihaltung und Zugänglichkeit des
Zürichseeufers zu verbessern und, soweit zweckmässig, mit Anlagen für die
Erholung an und im Wasser auszustatten (vgl. Pt. 3.4.2.2c geltende
Fassung)."
abgeändert werden.
Die EVP und die SP unterlagen mit Ihrem
Standpunkt wollen mittels Initiativen das erreichen, was Ihnen im
Kantonsparlament misslungen ist.
Initiativtext SP:
"Es ist eine Kreditvorlage zum Bau eines
durchgängigen Fussweges am Ufer des Zürichsees (Seeuferweg), soweit der See
auf Zürcher Kantonsgebiet liegt, vorzulegen. Der Seeuferweg wird nach den
gleichen Bestimmungen finanziert wie die Staatsstrassen und ist innert zehn
Jahren nach Annahme der Kreditvorlage zu realisieren.
Der Seeuferweg darf in Ausnahmefällen vom Seeufer zurückversetzt oder über
Stegbauten erstellt werden, wo dies aus Gründen des Schutzes der Landschaft,
der Tierwelt oder der Pflanzenwelt unumgänglich ist."
Initiativtext EVP:
"Der Kanton sorgt für durchgehende Uferwege
rund um die Zürcher Seen und entlang der Zürcher Flüsse. Sie sind möglichst
nahe am Wasser zu führen. Dabei ist dem Natur- und Landschaftsschutz Sorge
zu tragen und es sind die Ufer ökologisch aufzuwerten".
Fazit:
Diese undifferenzierten Initiativen wollen
sich auch noch aus dem Strassenfond finanzieren, wobei unbemerkt jährlich
Millionen von Franken in ein unsinniges Projekt fliessen soll. Bezahlen soll
das im Wesentlichen der Autofahrer.
Was geschieht weiter?:
Bereits hat sich auch ausserhalb der IUZ
Widerstand gegen die Initiativen gebildet und die IUZ wird mit diesen
Interessensgruppen in Kontakt treten um eine optimale Koordination zu
erreichen, damit diese Initiativen nicht angenommen
werden.
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